Seid 2012 bin ich im Besitz einer Foka 5. Diese habe ich 2012 im November in einem guten Zustand aber stillgelegt erworben. Es hat gut ein ¾ Jahr gedauert, bis sie wieder flugfähig war. Dann beim ersten Aufrüsten, fällt die bis dahin sehr gut erhaltene Haube runter und ist nicht mehr zu retten. Dank der guten Beziehungen vom Luftsportverband Sachsen habe ich einen neuen Rohling bekommen. An dieser Stelle noch einmal eine Dank.

Jetzt fliegt die „5“ am Rande der Alpen im schönen Allgäu. Leider zu wenig.

 

Was macht ein Flieger im Winter ? Er schaut auch mal ins Internet und sieht ein Angebot der jüngeren „Schwester“ die Foka 4.   

So stand dann zwischen Weihnachten und Silvester 2013 auch die Foka 4 im Allgäu. 

Es war sehr viel Arbeit erforderlich auch dieses Flugzeug wieder herzurichten. 

 

Mich hat die Foka in meiner Anfangszeit der Segelfliegerei immer begeistert.

Einer meiner Fluglehrer flog damals in den 70-ger Jahren die Foka 5. Später flog ich sie dann selber.

Ich hoffe durch den Erhalt dieser Flugzeuge auch ein Stück Flugzeuggeschichte zu erhalten und weiter zu geben.

 

Zitat: Quelle Wikipedia  

"Der gute Ruf der "Foka" - Segelflugzeuge wurde durch die Teilnahme der Prototypen "Foka 2" unter Führung des Piloten Adam Witek in der Weltmeisterschaft 1960 in Köln gegründet. Die moderne Auffassung des Segelflugzeuges, äußere Eleganz, liegende Anordnung des Piloten, hervorragender Kabinenkomfort und hohe Qualität der Ausführung haben allgemeines Aufsehen erregt. Glänzende Tagessiege Witke's in 4 Konkurrenzen sowie der von ihm errungene dritte Platz in der Gesamtwertung der Standardklasse haben die Leistungsfähigkeit der "Foka" unter Beweis gestellt. Die "Foka 4" ist bisher das einzige Flugzeug der Standardklasse, mit dem einmal ein Weltmeistertitel der offenen Klasse errungen wurde ! Dieser Erfolg war 1965 Jan Wroblewski gelungen. Außerdem verbinden sich mit "Foka", die sich wegen ihrer eleganten Form auch äußerlich von den Flugzeugen ihrer Zeit unterschied, 7 Weltrekorde. Der Prototyp startete bereits 1960, ein Jahr später ging die SZD-24 "Foka 2" in Serienbau. 1964 wurde eine weitere Version - "Foka 4" - eingeflogen. Die Holzkonstruktion in der Version "Foka 4b" ist stoffbespannt und "Foka 4c" sperrholzbeplankt. Die SZD-32 "Foka 5" ist mit einem T-Leitwek ausgestattet. Das alte Kreuzleitwerk der früheren Versionen war aufgrund des niedrig positionierten Höhenleitwerks sehr empfindlich auf Beschädigungen bei Außenlandungen. Die Projektführenden Konstrukteure waren Ing. Ing. W. Okarmus und M. Mikuszewski. Der Segler wurde von S. Skrzydlewski am 29.10.1966 auf dem Flugplatz in Bielsko eingeflogen. Insgesamt wurden gebaut: 1 Prototyp SZD-32 "Foka 5" und 131 Serienexemplare unter Bezeichnung SZD-32 A "Foka 5."

 

Eine Foka ist im Vergleich zu den heutigen Flugzeugen natürlich etwas ganz anderes. Wie man es bei einer Pitts sagt, in eine Foka steigt man nicht ein, man zieht sie sich an.

Was die Flugleistungen angeht, kann man heute noch gut „Strecke“ mit machen. Sehr gut sind die Ruderabstimmung und ihr Agilität. Sie steigt sehr gut und kreisen tut sie fast von allein. Man kann sie förmlich um die Ecke denken.

Das Platzangebot ist nicht übermäßig, ich kann mit meinen 187 cm Größe gut darin „liegen“.

Mit den heutigen flachen Fallschirmen kann man im Vergleich zu den damaligen Schirmen

einige Zentimeter Platz gewinnen.